Bildung ist der Schlüssel zur Tsunami-Vorsorge

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Es muss ein Wechsel von der Katastrophenbewältigung hin zum Katastrophenmanagement stattfinden. Das hat die die stellvertretende Generalsekretärin der Vereinten Nationen, Amina J. Mohammed diese Woche in New York vor einem hochrangigen Gremium betont.

Das Gremium wurde zum internationalen Tag für Tsunami-Aufklärung am 5. November einberufen und umfasste Vertreter aus einigen der am stärksten von der Katastrophe betroffenen Länder, wie Chile, Japan, Indonesien und die Malediven.

Zu Anfang der Diskussion sagte die stellvertretende Generalsekretärin: „Angesichts der jüngsten Ereignisse in der Karibik, Bangladesch, Indien, Nepal und am Horn von Afrika (...), ist es unumstritten, dass das Erreichen der Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs) erheblich verzögert wird, solange Katastrophen unkontrolliert bleiben.

„Wir müssen dringend von der Katastrophenbewältigung hin zur Katastrophenvorbeugung übergehen, indem wir bestehende Risiken besser erkennen und managen, wie es im Sendai-Rahmen für Katastrophenvorsorge in Japan im Jahr 2015 festgelegt wurde", so Mohammed.

Die Veranstaltung wurde von dem UN-Sondergesandten für Katastrophenvorsorge, Robert Glasser moderiert, der während eines Besuchs des UN Campus in Bonn im Oktober bereits angekündigt hatte, dass im nächsten Jahr die weltweite Überwachung von Katastrophenverlusten durch extreme Wetterereignisse und Erdbeben im etablierten UN-Büro für Katastrophenvorsorge (UNISDR) in Bonn beginnen wird.

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