Der Beobachtungsprozess des Sendai Abkommens beginnt

Das Büro der Vereinten Nationen für Katastrophenvorsorge (UNISDR) organisiert mit Unterstützung der Deutschen Regierung in Bonn vom 6. bis 8. Dezember 2017 ein Training zum Beobachtungssystem des Sendai Abkommens.

Das Sendai Abkommen zur Reduzierung von Katastrophenrisiken 2015-2030, ist das erste große Abkommen der Post-2015 Entwicklungsagenda. Es wurde von den UN Mitgliedstaaten während der dritten UN-Weltkonferenz zur Reduzierung von Katastrophenrisiken in Japan 2015 verabschiedet. Das Abkommen ist freiwillig und unverbindlich, und es stellt fest, dass der Staat die wichtigste Rolle im Katastrophenschutz hat. Diese Verantwortung muss aber mit anderen Akteuren, wie Lokalregierungen und dem Privatsektor, geteilt werden.

An dem Training in Bonn nehmen nationale Sendai Verantwortliche und leitende Angestellte der Statistikbehörden sowie andere Datenverwalter teil, um mehr über das Sendai Abkommen und dessen Beobachtungssystem zu erfahren. Letzteres wird Anfang 2018 verfügbar sein. Das Training wird sich besonders mit den Verfahren zur Dateneingabe und –analyse, und den verschiedenen Anwendungsebenen (global, regional, national, lokal) beschäftigen. Es gibt Teilnehmern außerdem die Möglichkeit, sich über die Fortschritte verschiedener Länder in Vorbereitung für die Berichterstattung zur Umsetzung des Abkommen auszutauschen, sowie über die überstützenden Leistungen internationaler und regionaler Organisationen.

Hier können Sie die Veranstaltung live verfolgen

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