COP23: Unterzeichnung des Abkommens für die Klimakonferenz im November

Der Staatssekretär im Auswärtigen Amt, Walter J. Lindner und Patricia Espinosa, Exekutivsekretärin des Sekretariats des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (UNFCCC) haben in Bonn das „Abkommen zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem Sekretariat des Rahmenübereinkommens der Vereinten Nationen über Klimaänderungen, des Kyoto-Protokolls und des Übereinkommens von Paris über die Konferenz der Vereinten Nationen über Klimaänderungen – November 2017“ unterzeichnet.

Staatssekretär Lindner sagte anlässlich der Unterzeichnung des Abkommens zur COP23: „Klimawandel verknappt oft Wasser- und Nahrungsvorräte, führt zu Konflikten um Land und Ressourcen und erzeugt so Flucht- und Migrationsdruck. Die Klimakonferenz COP23 in Bonn hat deshalb eine besondere und weltweite Relevanz.“ Exekutivsekretärin Espinosa fügte hinzu: „Bonn ist VN-Stadt und wird jetzt immer mehr auch zu einem echten Zentrum für Nachhaltigkeitspolitik. Im November wird Deutschland für die Teilnehmer - Staatschefs, Minister, Vorstandsvorsitzende großer Unternehmen, Vertreter der Zivilgesellschaft und Jugendliche - zum klimapolitischen Dreh- und Angelpunkt werden.“

Das bilaterale Abkommen zwischen dem Auswärtigen Amt und UNFCCC bildet den Rechtsrahmen für die Durchführung der 23. Vertragsstaatenkonferenz der UN-Klimarahmenkonvention (COP23), die vom 6. bis 17. November in Bonn stattfindet. In diesem Jahr hat der Inselstaat Fidschi die Präsidentschaft der Konferenz inne, während Deutschland als „technischer Gastgeber“ fungiert und bei der Organisation der COP23, zu der etwa 20.000 Teilnehmer erwartet werden, unterstützt.

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