UNCCD: China richtet zum ersten Mal den Umweltgipfel zur Wüstenbildung aus

China ist zum ersten Mal Gastgeber der Vertragsstaatenkonferenz des Übereinkommens zur Bekämpfung der Wüstenbildung (UNCCD). Die Konferenz findet vom 6. September – 16. September in Ordos in der Inneren Mongolei statt.

Die 196 Vertragsstaaten, die an der 13. Sitzung der Konferenz teilnehmen, eint das Ziel, eine gemeinsame Erklärung für eine zwölfjährige Strategie zur Eindämmung der Wüstenbildung zur unterzeichnen. Von dieser globalen Bedrohung sind aktuell 169 Länder betroffen, darunter auch China. Das Land weist unter allen Ländern die größte Bevölkerungsgruppe und das größte Gebiet auf, welche direkt von der Gefahr der Desertifikation bedroht sind.

UNCCD-Exekutivsekretär Monique Barbut drückte ihren Optimismus und ihre Begeisterung über die Konferenz aus und unterstrich gleichzeitig die Bedeutung nationaler Politikstrategien gegen Wüstenbildungen, die ein effektives Monitoring beinhalten müssen: "Wir müssen für die Zukunft gut vorbereitet sein und nationale Politikstrategien gegen Wüstenbildung, die effektive Frühwarnsysteme und Risikominderungsmaßnahmen beinhalten, werden von entscheidender Bedeutung sein", betonte Barbut.

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