Diskussion zur innovativen Führung und Umsetzung der Ziele für nachhaltige Entwicklung auf der COP23

SDG

Die SDG-Aktionskampagne hat auf der COP23 eine Podiumsdiskussion zum Thema „Innovative Führung – Engagement für lokales Handeln für nachhaltige Entwicklung und Klimawandel" organisiert.  In der Gesprächsrunde kamen verschiedene nichtstaatliche Akteure und ein Regierungsvertreter zusammen, um über ihren Beitrag zur Förderung des zivilen Engagements in Bezug auf die Ziele für nachhaltige Entwicklung und den Klimawandel zu sprechen.

Alle Redner betonten, wie wichtig es sei, das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen und relevante Inhalte und Informationen in einer einheitlichen Sprache für alle zugänglich zu machen. „Brücken, über Partnerschaften und soziale Medien zu bauen, ist entscheidend, damit alle Menschen erreicht werden können", betonte Alex Wang, Generalsekretär des Youthink Center China. Sektorübergreifende Partnerschaften zwischen Regierungen, der Zivilgesellschaft und nichtstaatlichen Akteuren sind eine wichtige Basis bei der Förderung lokaler Maßnahmen.

Außerdem hilft es, lokale Betriebe in Projekte und Kooperationen mit einzubeziehen, um die SDGs auf lokaler Ebene umzusetzen. Die Teilnehmer verdeutlichten mit Beispielen aus ihren Organisationen, wie mehrere Interessengruppen innovative Ansätze und Kollaborationen ins Leben rufen können und Millionen von Menschen am greifbaren Wandel auf lokaler und globaler Ebene teilnehmen können. Kehkashan Basu, Jugendbotschafterin des World Future Council konzentriert sich vor allem darauf, mit Hilfe kreativer Kommunikationswege wie Musik, Kunst oder Schauspiel Kinder und Jugendlich zu erreichen, um deren Wahrnehmung für das Thema zu erhöhen und gleichzeitig mögliche Sprachbarrieren zu überwinden. „Führungsstärke kann in verschiedenen Formen wahrnehmbar werden und hängt nicht davon ab, wie alt man ist“, fügte die 17-Jährige hinzu, die im vergangen Jahr den Kinderweltfriedenspreis erhielt. 

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